FüR PFLEGEBERUFE

Immer mehr Menschen sind aufgrund einer Erkrankung oder altersbedingter Morbidität Tag für Tag auf professionelle Pflege angewiesen. Die Anzahl der ambulanten Pflegedienste, der Wohnanlagen und Pflegeheime für Alte und Hochbetagte wächst stetig.

Damit sich Ihr Unternehmen für Ihre Kunden von anderen unterscheidet, entwickeln wir mit Ihnen ein eigenes Profil, das

  • für Ihre Kunden in einem Leitbild transparent ist und
  • für Ihre Mitarbeiter eine hohe Identifikation mit den Unternehmenszielen schafft.

Damit Sie Ihren Kunden eine Pflege von hoher Qualität garantieren können, schulen wir Ihre Mitarbeiter in allen Kompetenzbereichen:

Kommunikationskompetenz
Methodenkompetenz
Sozialkompetenz
Selbstkompetenz

Kommunikationskompetenz

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Nonverbale Botschaften wahrnehmen und verstehen

Ein Kernstück pflegerischer Kompetenz ist die Wahrnehmung. Das Wahrnehmungsvermögen von Pflegenden zu stärken ist eine wesentliche Unterstützung für die pflegerische Handlungsfähigkeit. Pflegende erhalten nämlich primär die Informationen zur Einschätzung des Befindens von Zu-Pflegenden und des entsprechenden Pflegebedarfs durch nonverbale Botschaften. Diese Botschaften werden über Ausdruck, Geruch, Mimik, Körperspannung der zu-pflegenden Person wahrgenommen. 
Umgekehrt teilt sich auch die Pflegeperson dem Zu-Pflegenden über ihre Körpersprache mit. So entscheidet häufig weniger das konkret gesprochene Wort als vielmehr all das, was in der Begegnung zwischen Pflegenden und Zu-Pflegenden mitschwingt darüber, ob die Verständigung zwischen beiden Seiten gelingt oder eben nicht. Körpersprache vermittelt nämlich bereits in den ersten Sekunden der Begegnung die für eine gute Pflegende-Klient-Beziehung wesentlichen Aspekte Vertrauen, Offenheit und Kompetenz. Denn: Körpersprache ist umfassende leibliche Kommunikation.
Das Seminar richtet sich daher an Pflegende, die ihre Kompetenzen in Wahrnehmung und Ausdruck erweitern wollen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben mit diesem Angebot auch die Möglichkeit, ihre Haltung und ihren individuellen Ausdruck in der Pflegesituation zu reflektieren, um sich so über die vielfältigen Wirkungsweisen der nonverbalen Botschaften in der Begegnung  bewusster zu werden.

Die Inhalte im Einzelnen:

  • Wahrnehmung mit den Sinnen und dem Körper
  • Körpersprache, Körperausdruck
  • Reflexion des Bedeutungsgehaltes nonverbaler Kommunikation für die pflegerische Begegnung
  • Menschliche Distanzzonen
  • Umgang mit Nähe und Distanz in der pflegerischen Begegnung
  • Reflexion der individuellen Körpersprache in Pflegesituationen
  • kongruente ­ nicht-kongruente Botschaften

Zeitumfang:

nach Vereinbarung


Kommunikation - alltäglich und doch nicht immer störungsfrei

Kompetent Pflegen heißt auch kompetent kommunizieren. Im privaten Miteinander machen wir uns meist wenig Gedanken darüber, wie wir kommunizieren. Die Art und Weise des 'Miteinander' wird erst dann zum Thema, wenn es für den beruflichen Bereich von Bedeutung ist - nämlich dann, wenn das 'Professionelle' und das 'Menschliche' so wie im Pflegeberuf ständig miteinander "verzahnt" sind.
In diesem Seminar sollen daher das 'Zwischenmenschliche' und das 'Sachliche' der Pflegekommunikation in den Blick genommen werden. Es werden die grundlegenden Aspekte zur Wahrnehmung von Gesprächsanteilen und Verwicklungen im pflegerischen Alltag 'diagnostiziert'. Anhand von Beispielen wird die Wahrnehmung für die verschiedenen Wirkungsweisen von Botschaften geübt.


Die Inhalte im Einzelnen:

  • die Sachseite einer Nachricht
  • die Beziehungsseite einer Nachricht
  • der Zusammenhang von äußerung und Wirkung
  • verschiedene Wirkungsweisen einer äußerung
  • aktives Zuhören
  • Ziele zur Umsetzung des Gelernten im Pflegealltag setzen

Die Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft zum Rollenspiel und  die eigene Kommunikation verbessern zu wollen.


Zeitumfang:

nach Vereinbarung

Methodenkompetenz

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  • Gespräche mit Angehörigen sicher führen
  • Eine gesicherte Pflegediagnose stellen
  • Pflegen nach Standard und individuelle Pflege - ein Widerspruch?
  • Biografiearbeit in der Pflege

Sozialkompetenz

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  • Damit „das Pflegeteam“ nicht nur eine Worthülse ist
  • Bezugspersonenpflege: Ein sinnvolles oder lästiges Konzept?
  • Beziehungen in der Pflege gestalten - Mit Verstand und Gefühl

SELBSTkompetenz

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  • "Dieser immer wiederkehrende Stress ..."

Stress ist ein allgegenwärtiges Problem. Stress ist individuell. Am Arbeitsplatz kann es vorkommen, dass die eine Kollegin bei der Erledigung ihrer Arbeit unter Zeitdruck geradezu über sich hinaus wächst, während der Kollege die mangelnden Zeitressourcen vielleicht sogar als nahezu unzumutbare berufliche Belastung empfindet. Aber warum fühlen wir uns im Berufsalltag manchmal ausgebrannt und ein anderes Mal 'haben wir einfach viel zu tun'?
Diese und weitere Fragen sollen im Seminar zum Thema Stress am Arbeitsplatz bearbeitet werden.
Das Seminar befähigt die TeilnehmerInnen zu erkennen, durch welches Wechselspiel von äußeren Einflüssen und eigenem Denken, Verhalten, Fühlen bei ihnen Stress entsteht. Sie bekommen Anregungen, um in Stresssituationen den überblick zu behalten und neue Denk- und Verhaltensweisen im Umgang mit Stress zu entwickeln.


Die Inhalte im Einzelnen:

  • emotionale Reaktionen auf Belastungen
  • körperliche Reaktionen auf Belastung
  • Zusammenhang eigener Einstellungen und Verhaltensweisen mit Stress
  • individuelle Ressourcen und deren Bedeutung für die Stressbewältigung
  • Ressourcen im Pflegeteam zur Stressbewältigung
  • Fühlen ist menschlich - professioneller Umgang mit Ekel und anderen schwierigen Gefühlen